DER Kommentar – aktuell

Updates und Ergänzungen

DER Kommentar wird ca. dreimal pro Jahr aktualisiert, sodass Sie immer auf dem neuesten Stand sind. Hier haben wir die Inhalte der letzten Updates für Sie zusammengefasst.

DER Kommentar BEMA DER Kommentar GOZ

Aktuelles zum BEMA-Kommentar:

Das aktuelle Update (114. Lieferung) betrifft ausschließlich den BEMA-Teil des „Liebold/Raff/Wissing“.
Die Inhalte konzentrieren sich auf die folgenden Schwerpunkte:

Umfangreiche Aktualisierungen wurden notwendig durch die Einführung der einflügeligen Adhäsivbrücke in den BEMA. Zum 01.07.2016 wurde die BEMA-Nr. 93 in die BEMA-Nrn. 93 a und 93 b aufgetrennt. Neben der Neukommentierung dieser Gebührennummern musste auch eine Anpassung an die diesbezüglich geänderten ZE-Richtlinien vorgenommen werden. In der Festzuschuss-Kommentierung der Befundklasse 2 wurden die grundsätzlichen Ausführungen zu den Adhäsivbrücken erweitert und es wurden Beispielfälle für die einflügelige Adhäsivbrücke aufgenommen.

Aufnahme der neuen Krankentransport-Richtliniestrong und auf zahnärztliche Belange zugeschnittene Kurzkommentierung inkl. Muster zur Verordnung einer Krankenbeförderung.

Hinweise auf die neue (ärztliche) Kinderrichtlinie, die auf die zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung verweist.

Aktuelle Urteile, z. B.:

  • zum Abstand der Fluoridierung bei der IP 4
  • zu Informations- und Aufklärungspflichten des Vertragszahnarztes
  • zur PZR als Privatleistung
  • zur Amalgamverwendung

Zum Komplex der sogenannten „Schnittstellenthematik“: Wir erläutern noch detaillierter die Frage, bei welchen BEMA-Nummern eine Privatvereinbarung typischer GOZ-Leistungen in Frage kommt bzw. nicht möglich ist. Dies betrifft z. B. die BEMA-Nrn. 04, 11, 12, 13, 25, 28, 32, 34, 35, 40, 41, 43, 47, 55 und 107 sowie 7 a/b und 117.

Sie finden Erläuterungen zum Begriff des Einzementierens im BEMA. Dies ist hinsichtlich der Problematik des Abrechnungszeitraums von Zahnersatz von Bedeutung.

Bei der BEMA-Nr. 13 haben wir u. a. das Problem der zeitgleichen Beantragung von Zahnersatz und der Abrechnung definitiver Füllungen thematisiert. Klärende Ausführungen zum Begriff des operativen Zugangs bei der BEMA-Nr. 54 a – c runden diese Lieferung ab.


Jetzt: neu, anders, besser! Neugestaltung der elektronischen Ausgaben des „Liebold/Raff/Wissing“

Seit gut zehn Jahren gibt es den „Liebold/Raff/Wissing“ in einer elektronischen Fassung auf CD-ROM, seit gut acht Jahren auch in einer Online-Ausgabe. Seitdem ist die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer ständig gestiegen. Im Lauf der Zeit haben sich nun die Nutzungsgewohnheiten der elektronischen Medien einerseits, die technischen Möglichkeiten andererseits verändert. Damit war es für den Verlag und die Herausgeber an der Zeit, die Benutzer-Ansicht des Kommentars von Grund auf zu überarbeiten und neu zu gestalten.

Jetzt ist es so weit:
„DER Kommentar zu BEMA und GOZ“ ist neu, anders, besser.

Freuen Sie sich auf

  • ein einfaches, zurückhaltendes Design
  • eine einfachere und intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche
  • logische Strukturen und noch mehr Verlinkungen der Texte untereinander
  • eine einfache, aber leistungsstarke Suchfunktion
  • eine automatische Anpassung an mobile Endgeräte.
    Ob Handy oder Tablet – Sie erhalten immer eine optimale Darstellung.

Die Inhalte bleiben auf dem gleichen hohen fachlichen Niveau, das Sie gewohnt sind. Auch die Struktur – farbige Schnellübersichten für den groben Überblick, darunter ausführliche Kommentierungen – wurde beibehalten. Damit setzen Sie auch weiterhin auf die bewährte Qualität des „Liebold/Raff/Wissing“, nun in einem zeitgemäßen Gewand.

Aktuelles zum GOZ-Kommentar:

Anfang August ist die 113. Lieferung des Kommentars erschienen. Sie konzentriert sich auf den GOZ-Teil des Werks. Die Inhalte werden um wertvolle, nützliche und praxisrelevante Informationen ergänzt und erweitert. Hier die wichtigsten Eckpunkte:

  1. Alle bekannten Urteile zu Gebührennummern der GOZ 2012 wurden in den fachlichen Kontext der Gebührennummern-Kommentierung eingearbeitet. Bezieher der elektronischen Versionen können durch einen Klick auf das Aktenzeichen sowohl auf eine Kurzkommentierung des Urteils zugreifen als auch sich das Urteil selbst im Original erarbeiten. Die CD- und Online-Ausgabe enthalten dazu eine umfangreiche Rechtsprechungs-Datenbank.

    Die neu eingearbeiteten Urteile beziehen sich z.B. auf die nichtchirurgische Entfernung von subgingivalen Konkrementen (Analogberechnung), die Berechnung der GOZ-Nr. 2130 im Zusammenhang mit neuen Restaurationen, die (analoge) Berechnung von Kariesdetektoren, die Trepanation nach der GOZ-Nr. 2390 oder die Anwendung von Implantatpositionierungsschablonen nach den GOZ-Nrn. 9003 und 9005. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl zwischenzeitlich zur GOZ 2012 ergangener Urteile berücksichtigt, die die Kieferorthopädie betreffen, so z.B.

    • zur Berechnung der GOZ-Nr. 2197 bei der adhäsiven Befestigung von Klebebrackets und Bändern (GOZ-Nrn. 6100, 6120). Hier gibt es mittlerweile mindestens 14 Endurteile, die alle die gemeinsame Berechnungsmöglichkeit dieser GOZ-Nummern bestätigen.
    • zum mehrfachen Ansatz der GOZ-Nr. 6090 (Maßnahmen zur Einstellung der Okklusion durch alveolären Ausgleich bei abgeschlossener Wachstumsphase)
    • zur gegebenen Erstattungspflicht bei Invisalign-Schienen
    • zur fortdauernden Problematik der Berechnung des Ausligierens von Bögen
  2. Auch zur Honorarvereinbarung nach § 2 GOZ gibt es mittlerweile sehr eindeutige Urteile. Sie wurden ebenfalls in die Kommentierung dieses Paragrafen aufgenommen und ausführlich gewürdigt.

  3. Weitere wichtige Analognummern aus allen Bereichen der Zahnmedizin wurden hinsichtlich ihres Leistungsumfanges und ihrer Indikation beschrieben, so z.B.

    • die bimaxillären Positionierungsschienen (u. a. Schnarcherschienen bzw. Schlafapnoe-Schienen),
    • die intrakanaläre Diagnostik in der Endodontie (IKD),
    • die Neurolyse,
    • die Full Mouth Disinfection (FMD),
    • die photodynamische Therapie (PT) in der Parodontologie und Implantologie,
    • die Periimplantitistherapie und
    • die Versorgung mit einer Strahlenschutzschiene.
  4. Im Bereich der Endodontie wurden ergänzende Kommentierungen zur Anwendung der elektrometrischen Längenbestimmung (GOZ-Nr. 2400) und zur Anwendung elektrophysikalisch-chemischer Methoden (GOZ-Nr. 2420) vorgenommen. Auch wird eingehend die Frage erörtert, inwieweit moderne Endoverfahren, z.B. mit Hilfe des Dentalmikroskops, zu einer Zunahme der Aufarbeitung und Füllung (und Berechnung!) zusätzlicher (akzessorischer) Wurzelkanäle führen.

  5. Der Bereich der Kieferorthopädie wurde um folgende Neukommentierungen ergänzt bzw. erweitert:

    • wichtige Ergänzungen bei den Kernpositionen nach den GOZ-Nrn. 6030, 6040, 6050, so z.B.

      – zur Berechnung festsitzender Lingualretainer,
      – zum Verhältnis dieser Kernpositionen zur Berechnung der GOZ-Nr. 6090,
      – zur Vereinbarung dieser Nummern mit GKV-Patienten.

    • Eine neue allgemeine Vorbemerkung vor den Einzelpositionen 6190 bis 6260 erläutert deren insbesondere auch berechnungstechnisches Verhältnis zu den Kernpositionen 6030 bis 6080.
    • Weitere Erläuterungen schließen nun auch die letzten Lücken in der Vollkommentierung der GOZ-Nrn. 6190 bis 6260.
  6. Da mitunter die Fragestellung auftritt, ob Abformungen mit individualisierten Abformlöffeln jenen mit individuellen Löffeln gleichzusetzen sind, wurde die Kommentierung der GOZ-Nr. 5170 um diese Problematik erweitert.

  7. Weitere Hinweise auf die Vereinbarungsfähigkeit (z.B. GOZ-Nr. 5170) einiger weiterer GOZ-Nummern mit GKV-Patienten runden die Lieferung ab.